Ideen

Noppen-Traum

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Ich habe im Internet gelesen, dass manche sie hassen wie die Pest. Andere lieben sie heiß und innig: Badeschlappen mit Noppen.

Gestern bin ich zu derlei exklusivem Schuhwerk gekommen, weil ich mit meinen Töchtern auf der Suche nach Badesandalen für den Urlaub war, und meine eine Tochter entdeckte diese funktionalen Treter und legte sie mir wärmstens ans Herz. So schick! So praktisch! Wo ich doch so gerne massiert werde! Recht hat sie. Also ging ich probeweise ein bisschen in den Schuhen auf und ab durch den Laden und fand sie durchaus angenehm.

Kaum waren wir zu Hause, habe ich die Schuhe angezogen. Ein bisschen Massage ist immer willkommen, dachte ich mir. Und hach! Welch ein Fußgefühl! Schon nach einigen Minuten fühlte ich mich kräftig durchblutet und mein Kreislauf stieg. Ja, ich war so angeregt und plötzlich gut gelaunt, dass ich mich erstaunt fragte, ob ich vielleicht in meinem Leben etwas Wichtiges verpasst hatte, weil ich diese Noppen bisher nicht entdeckt hatte. Vielleicht wäre ich meinen Lebtag viel sportlicher und aufgeräumter einher geschritten, hätte ich diese Schuhe schon früher gekannt. Ich stand da lächelnd in den Latschen auf den Noppen und sinnierte über eine goldene Zukunft vor mich hin – da fuhren auf einmal kleine Schmerzstiche durch die Füße.

Ist es nicht schade? Manche Träume dauern so kurz. Ich glaube nicht, dass ich in den Badelatschen mit Noppen überhaupt noch bis zum Pool komme. Meine Unterseiten sehen aus wie rote Siebe und mein Körper gibt mir eindeutige Zeichen, dass er sich für ausgenoppt hält. Ich könnte mir natürlich für die Schuhe dicke Hornhaut wachsen lassen, aber ich habe das dunkle Gefühl, dass ich dann gar nicht mehr zum Pool will…

noppen

Puddlis Rettung

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Auf vielfachen Wunsch hier ausführlich das Happy-End der „Märchentiere“.

Also: Die Menschen rannten heraus und fanden den schlafenden Puddli im Garten. Er war so müde, dass er nicht mal aufwachte und gar nicht merkte, wie ihm – den kleinen Wicht – eine winzige kleine Rippe brach. Und auch die Wunden im Hals sahen viel schlimmer aus als sie waren.

Die Menschen fanden Puddlis Hundemarke, mit Telefonnummer, Adresse und allem Zapp Zapp und im Nu kamen seine menschlichen Eltern angereist – und oh  Wunder – das Wundermittel hatte angeschlagen und die Frau war nicht mehr schwindsüchtig!

Ach, was war die Freude groß beim Wiedersehen!

Puddli lebt noch heute mit seinen Eltern glücklich auf einem riesigen Bauernhof. Und jeden Sommer kommen Akka und ihre Wildgänse und schauen nach dem kleinen weißen Hund, der damals mal vom Himmel fiel.

🙂

Märchentiere

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Haben Sie auch heute morgen in der Zeitung von diesem kleinen weißen Pudel gelesen, der in Vancouver/Kanada auf einmal vom Himmel mitten in den Vorgarten eines Altenheimes flog? Das arme Tier – so die Presse – war offenbar von einem Weißkopfseeadler als Beute gepackt worden, fiel aber wegen des zu hohen Gewichts aus den Krallen. Der Pudel hat nicht nur durch den harten Aufprall gebrochene Rippen und starke Prellungen, sondern tiefe Furchen an Hals, Nacken und Rücken. Typische Spuren eines Seeadlers. Der Hund ist außerdem stark ausgezehrt, abgemagert und verfilzt. „Offenbar war er zuvor ausgesetzt worden.“*

Ich sage Ihnen jetzt, wie es wirklich war.

Der kleine Pudel wurde nicht ausgesetzt, sondern hatte den Urlaub auf einer Hundefarm verbracht. Seine liebevolle Familie konnte sich nur schwer von ihm trennen, aber der Hundepensionsbesitzer schien ihr Vertrauen wert zu sein und dort, wo sie Urlaub machten, durften sie zu ihrem großen Leid keine Tiere mitnehmen. Da die Mutter aber an Schwindsucht erkrankt war, war dieser Urlaub sehr wichtig. Schweren Herzens trennten sie sich von ihrem Liebling.

Der kleine Pudel aber hatte trotz Hunde-Whirlpool und Rindersteaks solche Sehnsucht nach seiner liebevollen Familie, dass er es nicht mehr aushielt und nach drei Tagen über den Zaun sprang. Er machte sich auf die Suche nach Frauchen und Herrchen. Aber er war so klein, und Kanada ist so groß. Das arme kleine Tier verlief sich und irrte umher und fand auch nichts zu fressen. Nachts schlief er im Gebüsch. Sein weiches weißes Fell wurde immer filziger.

Da sah ihn eines Tages der Weißkopfadler. Das mächtige, majestätische Tier erblickte den kleinen Hund zitternd unter einem Baum. Das Schicksal des kleinen Filzknäuels rührte ihn. „Warum bist du denn hier im tiefen tiefen Wald?“ sprach der weise Adler besorgt zu dem nassen Pudel. „Du bist doch kein Wildtier. Weißt du das denn nicht?“

„Ich habe mich verlaufen.“ weinte der kleine Pudel. „Habt ihr vielleicht Akka von Kebnekajse gesehen? Vielleicht würde sie mich nach Hause bringen.“

„Nein, kleiner Pudel“, sagte der Adler Gorgo. „Nein, Akka ist mit Nils und Martin gen Süden geflogen. Das tut mir sehr leid.“

Puddli weinte gar bitterlich.

Da sprach Gorgo: „Kleiner Puddli, komm, ich bringe dich nach Haus.“

Und er richtete sich auf, breitete seine mächtigen Schwingen aus und flog zu Puddli. Ganz zart und behutsam packte er das abgemagerte Tier und gemeinsam erhoben sie sich in die Lüfte. Lange flogen sie. Puddli schlief ermattet ein. Gorgo flog die ganze Nacht bis er die ersten Häuser erblickte. Im Schutze der Morgendämmerung sank er so tief wie er nur irgend konnte und vorsichtig, ganz vorsichtig, ließ er den kleinen Hund in einen Vorgarten eines großes Hauses fallen.

„Alles Gute, kleiner Puddli!“ rief er und flog in die Morgensonne hinein als die ersten Menschen aus dem Haus liefen um dem kleinen Hund zu helfen.

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http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/Pudel-faellt-vom-Himmel-id4812720.html

Der ultimative Wellness Basteltipp

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Heute: der Zimmerbrunnen für die kleinste Bude

brunnenkanne

DIE ZIMMERBRUNNENKANNE – verbreitet im Nu die Energie des Wassers auch in Ihrem Bücherregal!

Kanne, Pumpe unten rein, kleinen Schlauch auftstecken, Steine drapieren, Wasser rein, Strom ab – es sprudelt prima!

Für das optimale Plätschergeräusch können die lieben Kleinen mit dem Inhalt experimentieren.

Die Familienbande ist begeistert!

Und so schön praktisch von Zimmer zu Zimmer zu tragen…

Kleiner Recyclingtipp: Wenn die Familienbande nach 1 – 31 Tagen keinen Brunnen mehr will, ist er mit ein paar geschickten Handgriffen ruckzuck einsetzbar als Saftkanne.

So, jetzt haben Sie aber was fürs Wochenende. 🙂

Zukunft

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Ich habe zur Zeit einen Wunsch. Ich würde gerne etwas eintreten sehen, ganz doll, mit ganzen Herzen. Was das jetzt ist, spielt keine Rolle, denn es könnte alles sein. Wichtig ist in diesem Fall nur, dass ich es nicht kaufen kann. Ich kann es nicht erzwingen, nicht herbeireden oder  beschleunigen. Ich habe keinerlei Einfluss auf die Sache. Ich kann beten, kann sinnieren, kann mich positiv einstimmen, aber es bleibt offen, ob es das Ergebnis beeinflusst. Es liegt außerhalb meiner Macht. Manchmal werde ich wütend, weil ich mich so hilflos fühle. So abhängig und klein. Dann wieder frage ich mich, was ich machen soll, wenn mein Wunsch sich nicht erfüllt. Wenn das eintritt, wovor ich Angst habe.

Aber dann, irgendwann ist da dieser Gedanke in mir: Ich kann glauben. Ich kann mich entscheiden zu glauben, dass es gut wird. Der Glaube versetzt Berge. Der Glaube gibt Kraft. Kraft teilt sich mit. Und wenn nicht jetzt glauben, wann dann?

Wenn es anders kommt, als ich es mir so sehnlichst wünsche, werde ich sehen, wie ich damit umgehe. Vielleicht gibt es noch andere Wege und Möglichkeiten, die ich jetzt noch nicht kenne. So lange es noch nicht endgültig ist, weigere ich mich, die Zukunft festzulegen.

Heute nicht.

Lieblingssprüche Teil 5

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Bald beginnt 2011 und so langsam mache ich mir Gedanken, was es mir denn bringen soll. Mit anderen Worten: Was plane ich denn dieses Mal treuherzig und aufrichtg, was ich nächstes Jahr ganz bestimmt, sicher sicher, na klar doch, unbedingt besser machen werde?

Da stellt sich für mich erstmal eine Sache in den Vordergrund: Ich brauche nur auf meinen weiß verpackten Arm zu schauen und das Thema 2011 springt mir förmlich in die Augen: GESUNDHEIT!

Ich werde ja so was von sportlich werden. Und mich gesund ernähren. Yoga, Meditation, Waldläufe, das ganze Programm. Ich werde gelassen, besonnen und bewusst einher schreiten. Ich werde Muskeln züchten und die Seele stärken. Jawohl, das werde ich tun. Ganz Oooomm.

Wenn mein linker Finger jetzt so flott beim Tippen wäre wie mir die Ideen durchs Hirn huschen, würde ich hier begeistert Seite um Seite füllen, und würde auch alles glauben!

Womit ich bei einem meiner weiteren Lieblingssprüche bin:

„Vorfreude ist doch die schönste Freude!“

Genau. Und die kann mir auch keiner mehr nehmen! 🙂

Lieblingsspruch Teil 4

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TARAAA!

„Unverhofft kommt oft !“

Jetzt habe ich mir auch noch die Hand dermaßen geprellt, dass sie gerade hübsch in einer weißen Schiene vor mir liegt. Das mit dem Rutschen ins Neue Jahr habe ich sehr frühzeitig und schwungvoll in Angriff genommen…

Jetzt denke ich an all meine Lieblingssprüche von 1-4 – und muss schon wieder grinsen. Es ist ja schon fast komisch, was ich hier so an Zipperlein anschleppe.

Und das Jahr ist noch nicht zu Ende …